Freak Accidents

Vegan, obstbasiert, gemüselastig, glutenfrei, salzfrei, fettarm, alkoholfrei und koffeinfrei

So esse ich. FREAK!! In meinem Beitrag Frutarisch und froh, aber noch nicht ganz roh! habe ich ja neulich bereits lang und breit erläutert, wie ich mich derzeit ernähre und wie ich den Weg dorthin gefunden habe. Nochmal in Kurzform: Tagsüber esse ich ausschließlich rohes Obst und Gemüse, nachmittags ab 16 Uhr gibt es dann eine warme Mahlzeit aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Pilzen und glutenfreien Getreiden, im Idealfall mit einem Salat aus grünem Blattgemüse vorweg. Dabei achte ich darauf, täglich mindestens die Kalorienanzahl meines Grundumsatzes zu essen, also um und bei 2.000 kcal, das meiste davon in Form von Kohlenhydraten. Ich vermeide Fett und Salz und da ich straight edge bin, konsumiere ich auch keine koffeinhaltigen oder alkoholischen Lebensmittel (und bin Nichtraucher). Das Ganze Konzept nennt sich Raw Till 4 und ist eine Abwandlung vom rein rohköstlichen 80/10/10, um mal ein paar Ecosia-Stichworte in den Raum zu werfen.

Freak Accidents

Frischgepresster Orangensaft zum Frühstück ... aus einem 1-Liter-Weckglas
Frischgepresster Orangensaft zum Frühstück … aus einem 1-Liter-Weckglas

Ratlos fragen sich jetzt alle, wie man sich nur selbst so sehr hassen kann, dass man sich freiwillig derartig kasteit. Und vor allem, welch kärgliche Mahlzeiten mein freudloses Leben nun noch für mich bereithält. Hier stelle ich ein paar Ideen vor, die Dir als Anregung dienen können, wenn Du selbst mit Raw Till 4 herumexperimentieren möchtest. Ich scheue mich davor, meine Zubereitungsideen als „Rezepte“ zu bezeichnen, weil ich Rezepte so restriktiv finde. Außerdem würde das bedeuten, dass die Mahlzeit nur dann perfekt ist, wenn sie haargenau so nachgemacht wird, wie ich es mache. Aber das ist natürlich Quatsch. Mein Essen ist alles andere als perfekt; ich experimentiere ja selber herum, und für mich ist das dann lecker (meistens — mein Wirsingsmoothie neulich war zum Kotzen!).

Die Bezeichnung „Freak Accidents“ gefällt mir jedenfalls besser! Meine Freak Accidents sollen lediglich Impulse geben, damit jede/r sich — sich höchstens an dem groben Raw-Till-4-Schema orientierend — ihr/sein Essen selbst nach eigenem Geschmack zubereitet, ohne sich eine bestimmte Zubereitungsweise oder Mengen einzelner Zutaten vorschreiben zu lassen. Deshalb verzichte bewusst auf genaue Mengenangaben oder starre Zutatenlisten.

Hier sind also ein paar Freak Accidents, an denen Du Dich orientieren kannst, wenn Dich meine Ernährungs- und Lebensphilosophie interessiert. Sie sind vegan und glutenfrei, relativ fettarm und salzfrei und ziemlich simpel.

Rohe Kostbarkeiten

Roh bedeutet, dass Lebensmittel nicht über 40°C erhitzt werden. Dadurch bleibt der ganze gesunde Kram erhalten, der in ihnen enthalten ist. Hier ein paar Beispiele für Rohkostmahlzeiten:

Dattelkonfekt

Dekadenz meets gutes Gewissen: Rohkostpralinen aus Datteln, Zimt, Carob und Kakaosplittern
Dekadenz meets gutes Gewissen: Rohkostpralinen aus Datteln, Zimt, Carob und Kakaosplittern

Ein paar Datteln weichst Du eine zeitlang in kaltem Wasser ein und tust sie dann (ohne das Wasser) zusammen mit noch mehr uneingeweichten Datteln in eine Küchenmaschine oder jagst sie durch den Pürierstab. Es entsteht ein klebriger, aber fester und sehr süßer „Teig“, den Du jetzt noch beliebig verfeinern kannst, zum Beispiel mit rohem Kakaopulver, Carob, Zimt, rohen Nüssen, Cranberries, Kokosflocken, Kakaonibs …

Mit nassen Händen rollst Du aus dem Teig Kugeln mit 3, 4 Zentimetern Durchmesser. Diese Konfekt kannst Du dann nochmals in Carobpulver, Kokosflocken, Mandelblättchen, Kakaonibs o.ä. wälzen. Dann kannst Du sie auf einem edlen Teller mit einer möglichst kitschigen Kuchengabel hübsch anrichten oder jedes Konfekt in ein Mini-Muffin-Papierförmchen legen und diese auf einem Tablett drapieren. Das Ganze hat in seiner Gesamtheit etwas äußerst Luxuriöses und der erste Bissen ist unvergleichlich! Genieße und zelebriere ihn!

Datteln sind tollerweise sehr kalorienreich und helfen enorm, die tägliche Mindestkalorienmenge zu erreichen. Die Dattelkonfekt sind daher, je nach hergestellter Menge, ein ziemlich opulentes Mahl und können durchaus als Hauptgericht zum Mittagessen verspeist werden. Aufgrund der Kaloriendichte in der praktischen kompakten Größe sind Dattelkonfekt (wie auch unverarbeitete Datteln) super zum Mitnehmen für den Hunger unterwegs!

Schmusi

Erdbeerschmusi
Erdbeerschmusi

Smoothies sind toll! Sie bestehen aus genau dem Obst, auf das Du gerade Lust hast, und manchmal ist auch noch Gemüse und Salat mit drin. Im Internet gibt es literweise Rezepte, aber ich halte meine Smoothies so simpel wie möglich. Idealerweise beinhalten sie nur eine einzige Zutat, diese aber in rauhen Mengen. Das nennt sich dann „Mono Meal“. Der Verdauungstrakt freut sich ganz besonders über Mono Meals; er kann seinen Job dann besser machen als wenn man hunderttausend verschiedene Sachen gleichzeitig in ihn reinschiebt. Und wenn es dem Verdauungstrakt gutgeht, geht es auch dem Menschen drumherum gut!

Meine Smoothies haben als Basis immer zehn reife Bananen, sind mit ca. 1.000 kcal also ebenfalls eine leckere Hauptmahlzeit, die mehrere Stunden lang satt und zufrieden macht. Es dauert auch einige Zeit, bis so ein Riesenschmusi ausgetrunken ist. Bananen sind übrigens reif, wenn sie auf der Schale braune Punkte bekommen. Davor sind sie unreif und ziemlich schlecht für Deinen Verdauungstrakt. So als würde man grüne Kirschen essen. Iss also bitte immer nur reife Bananen!

Zu meinen zehn reifen Bananen im Standmixer kippe ich dann noch etwa einen Liter Flüssigkeit. Meistens ist das stinknormales Leitungswasser. Wenn ich beim Containern Glück hatte und frische Orangen oder Mandarinen retten konnte, gebe ich auch gerne frischgepressten Saft eben jener Zitrusfrüchte dazu. Übrigens sind Smoothies auch eine gute Möglichkeit, frischgepressten rohen Zitronensaft zu trinken! Einfach eine Zitrone auspressen und den Saft mit reinschmuggeln. Auf einen Liter Smoothie ist der Saft einer Zitrone lediglich eine erfrischende Komponente und rundet den Geschmack ab.

Gerne mag ich auch die Variante „Schokoshake“ und mixe die Bananen und das Wasser mit Carob oder Kakao und Kakaonibs. Dazu dann eine Prise Zimt, das Ganze im Standmixer oder mit dem Pürierstab gut durchgeschleudert und in ein cooles Glas oder eine riesige Kaffeetasse gegossen. Köstlich!

Smoothies sind auch ein gutes Essen für unterwegs; in der Uni, der Schule oder auf der Arbeit, eben weil sie so toll sättigen. Manche Leute bereiten sie sich schon am Vorabend zu und nehmen sie am nächsten Tag mit. Ich mag das nicht so gerne, sondern mixe ihn lieber frisch an dem Tag, an dem ich ihn trinken möchte.

Zum Frühstück: Mono Meal!

Wie bereits unter „Schmusi“ erwähnt, sind Mono Meals verdauungstechnisch gesehen der beste Start in den Tag. Du überlegst Dir einfach, auf welches Obst Du jetzt am meisten Lust hast (bzw. welches Du noch zu Hause hast, das baldigst verzehrt werden muss, bevor es vergammelt, oder welche Sorte Du am Vorabend in rauhen Mengen containert hast, oder oder oder …), und dann isst Du davon, soviel Du magst und soviel Du kannst. Also wirklich nur die eine Sorte Obst! Im Falle von Orangen geht das auch mit auspressen und trinken. Im Laufe der Zeit wird Dein Körper, insbesondere Dein Magen, sich bald daran gewöhnen, dass Rohkost in größeren Mengen gegessen wird als erhitzte Nahrung. Dann ist es völlig normal, zum Frühstück zehn Kiwis oder zwei Honigmelonen oder anderthalb Kilo Weintrauben zu essen oder aber einen ganzen Liter rohgepressten Orangensaft zu trinken.

Eiscrème

Bananen-Himbeer-Eis
Bananen-Himbeer-Eis

Die Basis ist ganz simpel: Reife Bananen werden in Scheiben geschnitten und diese mindestens ein, zwei Stunden eingefroren. Dann kommen sie in den Mixer und werden feinpüriert, bis sie sich in ein cremiges und gesundes Rohkost-Speiseeis verwandelt haben. Du kannst dann nach Belieben andere Früchte dazugeben, zum Beispiel pürierte oder ganze Himbeeren. Oder eben mein heißgeliebtes rohes Kakaopulver mit Zimt, um es schokoladig zu machen. Wenn es nicht unbedingt roh sein soll, geht sicherlich auch Erdnussbutter, Mandelmus oder geschmolzenes Nougat. Die Konsistenz von diesem Eis ist wirklich herrlich cremig und die Bananen geben dem Eis seine natürliche Süße, ohne dass man raffinierten Zucker oder sowas dazugeben muss.

Gerade dann, wenn man so wie ich viele Lebensmittel aus Tonnen rettet und ich mich selber vor Bananen nicht retten kann, ist es praktisch, die Bananen zum späteren Verzehr einzufrieren und dann ein dekadentes Eis daraus zuzubereiten, das man guten Gewissens kiloweise in sich reinstopfen kann, ohne dass es die Gesundheit negativ beeinträchtigt. Ein gesundes, vitaminreiches Eis, das satt und zufrieden macht — was will man mehr?!

Pudding mit Gimmicks

Ebenso einfach wie lecker: eine große Menge reife Bananen ohne Wasser feinpürieren, dann verwandeln sie sich in einen cremigen Pudding. In diesen gebe ich sehr gerne eine handvoll frische Heidelbeeren und rühre alles einmal um. Ein simples, aber sehr schmackhaftes Mahl!

Zucchinispaghetti

Zucchinispaghetti mit Mangochutney
Zucchinispaghetti mit Mangochutney

Ein Spiralizer ist ein nützliches Utensil, um coole Salate herzustellen. Meiner hat 20 Euro gekostet und ist sein Geld wert. Auch hier ist das Prozedere einfach: Man steckt eine Zucchini oder eine Gurke hinein und dreht. Es entstehen meterlange glutenfreie „Nudeln“, die man entweder roh essen oder kochen kann und deren Kaloriengehalt gegen Null strebt. Wobei ich rohe Zucchini geschmacklich um Längen besser finde als gekochte! Die rohen „Spaghetti“ kann man mit der Hand so wegfuttern oder man bereitet sich noch ein nettes Dressing zu und massiert es in die Spaghetti ein. Meine liebsten Dressings sind mit Avocado oder aber aus Mango-Zwiebel-Püree. Die Spaghettiform ist sehr hilfreich, wenn es darum geht, Zucchini zu essen. Denn wann nimmt man sich schon mal eine ganze, rohe Zucchini und beißt hinein? Eben. In Spaghettiform ist dieses langweilige Gemüse viel attraktiver und man integriert es eher mal in den abendlichen Rohkostsalat.

Ab 16 Uhr: Was Warmes, zum Beispiel …

Fertigfutter

Hab ich mir jetzt interessehalber doch mal angeschafft. Die glutenfreien Nudeln mit Pilzsaucenfertigpulver sind allerdings sehr salzig und die versprochenen Pilze nach sorgfältiger Durchsuchung nur mit dem Mikroskop zu erkennen. Ich habe mir einen Berg fettfrei gebratener Champignons dazugerührt, dann ging es geschmacklich ganz gut. Glutenfreies Brot schmeckt geht so; ich esse lieber gar kein Brot als mir jenes glutenfreie zu besorgen. Den Pizzateig habe ich noch nicht ausprobiert, bin mir aber sicher, dass man sowas aus verschiedenen Mehlsorten auch selbermachen kann und ich günstiger dabei wegkomme als mit der Fertigmische.

Zwischenfazit so far: Glutenfreie Ersatzprodukte sind überteuert und geschmacklich so lala, aber bestimmt toll für Leute, die Nudeln und ihr gewohntes Brot vermissen (vielleicht, weil sie es gesundheitsbedingt nicht essen dürfen? Die Herangehensweise und persönliche Einstellung könnte hierbei sicherlich hilfreich sein, um dem Kram nicht mehr hinterherzutrauern). Lieber das Essen selbermachen!!!

Dal-Suppe

Dal-Suppe besteht hauptsächlich aus drei Komponenten: rote Linsen, passierte Tomaten und Kokosmilch. Dazu kann man noch Zwiebeln, Knobi, Paprikastückchen und Gewürze mit reintun. Durch die Kokosmilch ist die Suppe eher eine fetthaltige Angelegenheit. Aber lecker!

Kartoffel-Senf-Suppe

Überraschenderweise aus Kartoffeln und Senf. Wer hätte das gedacht. Namentlich ist hier der süße Senf gemeint, nicht der scharfe, mittelscharfe, megascharfe, ultrascharfe oder gigascharfe. Das Süppchen kann mit einer Handvoll Sonnenblumenkerne gepimpt werden. Sehr gut macht sich auch in Streifen geschnittener und fettfrei angebratener Räuchertofu.

Kartoffel-Kürbis-Suppe

Mit meinem pausbäckigen Favoriten, dem Hokkaidokürbis! Aber Butternut oder andere Sorten gehen natürlich auch. Wenn vorhanden, püriere ich gerne einen Strauß Petersilie mit hinein, sowie Zwiebeln oder Schalotten und auch etwas Knobi. Auch hier passt übrigens wieder fettfrei angebratener Räuchertofu und/oder Sonnenblumenkerne. Der frischgepresste Saft von einer Zitrone oder einer Orange (ja!!) gibt dem Süppchen einen fruchtigen Touch, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Gemüsesuppe

Einfach das, was beliebt, zusammenmatschen: Broccoli, Blumenkohl, Kräuter, Ingwer, Topinambur, Porree … kochen, mit relativ wenig Wasser pürieren, evtl. mit Gewürzen und Hefeflocken abschmecken, und das war’s auch schon. Für das besondere Etwas kannst Du Dir auch noch geviertelte Champignons fettfrei anbraten und unterrühren.

Gemüse mit … Reisnudeln/Glasnudeln

Ich bin ein Fan davon, einfach einige Sorten Gemüse je nach Geschmack im Kochtopf zusammenzuwerfen — Möhrchen, Kohlrabi, Broccoli, Blumenkohl, Aubergine, Zucchini, Kürbis und so weiter — und dieses mit noch irgendwas dazu zu essen. Zum Beispiel mit Glasnudeln. Ja, genau, die lustigen Nudeln aus dem Asialaden! Die mag ich persönlich lieber als die arschteuren glutenfreien Glutenersatznudeln aus dem Supermarkt. Allerdings rate ich davon ab, die gewohnte Sojasauce über die Glasnudeln zu kippen, denn in der ist eigentlich immer Weizen drin. Wer eine weizenfreie Sojasauce ausfindig macht, möge mir übrigens bitte davon berichten — ich suche noch!

Gemüse mit … Hülsenfrüchten

Am liebsten mit Kidneybohnen! Alternativ auch möglich: Kichererbsen, Erbsen, Lupinen, andere Bohnensorten. Oder alles buntgemischt? Dazu dann Currysauce — omnomnom!

Gemüse mit … glutenfreiem Getreide

Zum Beispiel ganz klassisch mit Reis. Es gibt aber auch noch Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Mais. Es lohnt sich sicher, mal mit allen herumzuexperimentieren. Ich stehe da noch ganz am Anfang, weil ich irgendwie beim Reis hängengeblieben bin.

Gemüse mit … Tofu oder Tempeh

Es gibt SO viele Sorten Tofu! — Bärlauchtofu, Mandel-Nuss-Tofu, Räuchertofu, Kräutertofu, marinierter süß-saurer Tofu, Tofu rosso und wie sie nicht alle heißen. Und dann noch von verschiedenen Herstellern. Hast Du schon alle Sorten probiert? Und wie steht es mit Tempeh?

Gemüse mit … Ketchup

Wie langweilig! Aber sooo praktisch, wenn ich mal absolut keinen Bock habe, lange in der Küche zu stehen.

Gemüse mit … Hummus oder Fasole Batuta

Mittlerweile gibt es veganen Hummus bei Aldi Nord und auch bei Kaufland zu kaufen. Ich persönlich mache Hummus lieber selber aus Kichererbsen, Tahin, Wasser, Zitrone und Gewürzen, dann kann ich wenigstens den Ölgehalt regulieren.

Fasole Batuta habe ich im Restaurant Zodiac in Essen kennen- und schätzengelernt. Hierbei handelt es sich um eine Vorspeise aus pürierten weißen Bohnen mit Knoblauch, getoppt mit gerösteten Zwiebeln. Kann man aber auch prima als Dip für gekochtes Gemüse nehmen!

Gemüse mit … Sauce

Es ist interessant, weizenfreie fettarme Saucen zu erfinden. Hier meine derzeitigen Favoriten, von mir höchstselbst kreiert:

  • Kichererbsensauce. Gekochte Kichererbsen mit Wasser cremig pürieren und mit Hefeflocken, Pfeffer, Zitrone und Kräutern abschmecken. Ein Schwung Wilmersburger Pizzaschmelz und/oder ein Teelöffel Sanchon Cheesana passt auch gut dort rein, macht die Angelegenheit aber fetthaltiger.
  • Süßkartoffelsauce. Gekochte Süßkartoffeln mit Wasser pürieren und mit Gewürzen abschmecken. Lecker und lustige Farbe.
  • Currysauce. Sojamilch aufkochen, bisschen Stärke rein, Curry dazu, abschmecken, fertig.

Rührtofu

Du drückst einen Block Naturtofu trocken und zerbröselst ihn. Dann würzt Du die Brösel mit Curry, Kurkuma und Pfeffer. Außerdem hackst Du eine Zwiebel und Knoblauch klein und vermischst die Schnipselchen mit den anderen Sachen. Wenn möglich, lässt Du die Mischung einige Zeit ziehen, dann wird sie geschmacksintensiver. In einer (guten, beschichteneten) Pfanne kannst Du nun den Rührtofu fettfrei anbraten. Wenn Du etwas Sojamilch dazugibst, wird die Konsistenz noch rühr-vogelei-mäßiger. Den Rührtofu kann man auf glutenfreiem Brot essen.

Onion Bhajis

Vegane onion bhajis aus Zwiebeln, Kichererbsenmehl und Gewürzen, fettfrei im Backofen gebacken
Vegane onion bhajis aus Zwiebeln, Kichererbsenmehl und Gewürzen, fettfrei im Backofen gebacken

Die kenne ich aus meiner Zeit in England. Im veganen Supermarkt Unicorn in Manchester konnte man riesengroße köstliche frittierte Bhajis an der Frischetheke kaufen. Da wird mir gleich wieder ganz wehmütig ums Herz. Wie gut, dass Onion Bhajis so einfach selbst herzustellen sind, und dann noch fettfrei: Du schnibbelst mehrere Zwiebeln relativ klein und verrührst sie mit Kichererbsenmehl und einigen Gewürzen (z.B. Pfeffer, Kurkuma, Curry, Garam Masala). Dann gibst Du schlückchenweise Wasser dazu und verrührst alles gut, bis aus dem Kichererbsenmehl ein zäher Teig entstanden ist. Diese Teig-Zwiebel-Mischung setzt Du portionsweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backst das Ganze im Ofen, bis es fest ist. Jetzt frag mich nicht, wie lange; ich schätze so 20 Minuten? Kommt ja auf die Temperatur und den Backofen an. Früher habe ich mich immer an diesem Rezept orientiert, das vor Fett nur so trieft.

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